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Geheimtipp Butyrat: Was es ist und warum Ärzte es bei Darmproblemen empfehlen.

Gesundheitsredaktion
12.847 Views | 3 Min. Lesezeit | Zuletzt aktualisiert: 04. März 2026

Butyrat ist der Nährstoff, von dem gerade alle sprechen. Und das aus gutem Grund: Neueste wissenschaftliche Studien zeigen: Butyrat ist die Substanz, die bei chronischen Darmproblemen häufig fehlt. Was macht diesen Stoff so besonders – und warum ist das eine gute Nachricht für Dich?

Was ist Butyrat?

Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure und die wichtigste Energiequelle für Deine Darmzellen. Über 70 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs decken sie aus diesem wertvollen Stoff.(1)

Wichtig zu wissen:
Butyrat wird nicht vom Körper selbst hergestellt. Diese Aufgabe übernehmen besondere Bakterien, die im Darm leben.

Warum ist Butyrat so wichtig für den Darm?

Butyrat ist weit mehr als nur Energie. Es hält Deinen Darm gesund – auf drei entscheidende Arten:

1. Butyrat dichtet die Darmwand ab. Stell Dir Deine Darmwand wie eine Mauer vor. Zwischen den Zellen gibt es winzige Verbindungen, die entscheiden, was in Deinen Körper reinkommt und was draußen bleiben muss. Butyrat gibt den Zellen der Darmschleimhaut die notwendige Energie, um diese Verbindungen dichtzuhalten.

2. Butyrat stoppt Entzündungen.
Ohne Butyrat können sich die Darmzellen nicht richtig entwickeln. Sie werden schwach. Entzündungen entstehen. Mit ausreichend Butyrat passiert das nicht. Das Ergebnis: Dein Darm bleibt aktiv und ruhig.(3)

3. Butyrat hält schlechte Bakterien fern.
Es macht den Darm leicht sauer. Zusätzlich: Wenn die Zellen Butyrat verbrauchen, verbrauchen sie Sauerstoff. Der Darm bleibt sauerstoffarm.

Diese beiden Bedingungen – sauer und sauerstoffarm – mögen schlechte Bakterien nicht. Sie können sich kaum vermehren. Gute Bakterien hingegen fühlen sich wohl und breiten sich aus.(4)

Wie kommt Butyrat in den Darm?

In einem gesunden Darm wird reichlich Butyrat produziert. Dazu braucht der Darm zwei Dinge: 

1. die richtigen Bakterien
2. das richtige Futter
für die Bakterien

Die richtigen Bakterien: 
Nur bestimmte Darmbakterien können Butyrat herstellen. Die wichtigsten heißen Faecalibacterium prausnitzii und Roseburia hominis. Sie gehören zu einer spezialisierten Gruppe, die Ballaststoffe in Butyrat umwandeln kann. Einfache Probiotika, wie Bifidobakterien oder Lactobazillen können kein Butyrat bilden.(5)

Das richtige Futter: Diese Bakterien brauchen Ballaststoffe – mindestens 30 g täglich. Vor allem resistente Stärke, Pektin und Inulin. Resistente Stärke findest Du in abgekühlten Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis oder Nudeln. Pektin steckt in den Schalen von Äpfeln und Karotten. Inulin in Chicorée, Topinambur und Lauch.(6)

Das Problem:
Bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm oder Divertikelkrankheit funktioniert diese Produktion nicht mehr. Die Erkrankung zerstört den Lebensraum der Butyrat-produzierenden Bakterien. Es wird kaum noch Butyrat gebildet.

Die Folge: Trotz gesunder Ernährung entsteht kaum noch Butyrat - die Darmbarriere kann ihre vielen wichtigen Funktionen nicht mehr ausführen. Das Ergebnis sind Schmerzen, Durchfälle und Blähungen.

Warum kommt es bei Darmerkrankungen zum gefürchteten Butyratmangel?

Bei chronischen Darmproblemen wie Reizdarm, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa findet sich fast immer derselbe Befund: zu wenig Butyrat im Darm.(7)

Der Grund ist ein Teufelskreis aus drei Problemen:

1. Die guten Bakterien verschwinden.
Die Erkrankung zerstört die Butyrat-produzierenden Bakterien. Die Behandlung mit Antibiotika oder Kortison macht es noch schlimmer. Studien zeigen: Bei Betroffenen fehlen genau die Bakterienstämme, die Butyrat herstellen können.(8)

2. Ohne Bakterien kein Butyrat.
Selbst wenn Du viele Ballaststoffe isst – es fehlen die Bakterien, die daraus Butyrat machen können. Die Produktion bricht zusammen.

3. Der Darm verhungert.
Ohne Butyrat fehlt den Zellen der Darmbarriere die Energie. Die Barriere wird durchlässig. Entzündungen können ungestört lodern. Die Darmbarriere wird weiter angegriffen. Noch mehr Butyrat-bildende Bakterien werden verdrängt.

Das Ergebnis: Ein sich selbst verstärkender Kreislauf. Je länger der Mangel besteht, desto schlimmer werden die Beschwerden.

Doch es gibt Hoffnung. In den letzten Jahren hat die Forschung enorme Fortschritte gemacht. Die Zusammenhänge zwischen Butyratmangel und bestimmten Darmerkrankungen sind heute viel besser verstanden.

Betroffene können den Mangel heute selbst ausgleichen – mit Butyratkapseln, die Butyrat direkt liefern.

Aber Achtung:
Nicht alle Butyratkapseln sind gleich. Die meisten Präparate scheitern an einem entscheidenden Problem: Das Butyrat kommt nicht im Darm an.

Die Lösung: Mikroverkapselung

Damit das Butyrat den gesamten Darm versorgen kann, muss es in einem speziellen Verfahren geschützt werden. Bei der Mikroverkapselung wird das Butyrat in eine spezielle Schutzschicht eingebettet. Die Schicht schützt das Butyrat vor der Magensäure und stellt sicher, dass es gezielt im Darm freigesetzt wird.

Diese patentierte Mikroverkapselung nutzt in Deutschland nur ein einziges Präparat.

butyzol® – Mikroverkapseltes Butyrat für den gezielten Ausgleich des Butyratmangels

Butyzol ist mikroverkapseltes Natriumbutyrat und wurde speziell für Menschen mit chronischen Darmerkrankungen entwickelt.

  • Setzt Butyrat im gesamten Darm frei – besonders im Dickdarm, wo der Mangel am größten ist
  • Versorgt die Darmzellen mit Energie – für ihre gesunde Entwicklung und Regeneration
  • Lindert Mangelbeschwerden – Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle und Krämpfe

5 Gründe, warum Ärzte bei Darmerkrankungen Butyzol empfehlen

1. Weil Butyzol das Butyrat genau dorthin liefert, wo es am meisten gebraucht wird.

Das größte Problem herkömmlicher Butyratkapseln: Das Butyrat kommt nie am Ziel an. Weniger als 5 % erreichen den Dickdarm – den Ort, wo der Mangel herrscht.(9)

Butyzol löst genau dieses Problem.

Die patentierte Mikroverkapselung sorgt dafür, dass das Butyrat gleichmäßig im gesamten Darm freigesetzt wird – mit einem entscheidenden Unterschied: 58 % erreichen den Dickdarm, wo Deine Darmzellen es am dringendsten brauchen.(9)

2. Weil Butyzol die Darmbarriere von innen repariert

Deine Darmwand ist wie eine Schutzmauer. Sie schützt Dein Innerstes vor Schadstoffen, Reizen und schlechten Bakterien. Bei chronischen Darmerkrankungen entstehen Risse. Der Schutz verschwindet. Schadstoffe und Bakterien dringen ein. Die Folge: Entzündungen entstehen und Du hast genau die Probleme, für die Du gerade eine Lösung suchst.

Deine Darmzellen können diese Schutzmauer reparieren – wenn sie ausreichend Energie dafür haben.


Dank der Mikroverkapselung in Butyzol wirkt das Butyrat im gesamten Darm. Es liefert genau die Energie, die Deine Darmzellen für eine gründliche Reparatur brauchen.

Und mit dieser Energie:
✓ reparieren sie die Verbindungen zwischen den Zellen.
✓ produzieren sie mehr schützenden Schleim.
✓ dichten Sie die Barriere ab.(10)

Das Ergebnis:
Butyzol gibt Deinen Darmzellen die Kraft, die Schutzmauer selbst wieder aufzubauen.

3. Weil Butyzol auch bei gestörter Darmflora wirkt

Spezielle Darmbakterien können selbst Butyrat bilden, aber nur unter den richtigen Bedingungen. Der pH-Wert muss stimmen. Der Darm muss sauerstoffarm sein. Mediziner nennen diesen gesunden Zustand Eubiose: ein Gleichgewicht, in dem gute Bakterien gedeihen können.

Bei chronischen Darmerkrankungen herrscht das Gegenteil: Dysbiose.(11) Der pH-Wert ist zu hoch. Im Darm befindet sich zu viel Sauerstoff. Die guten Bakterien, die Butyrat bilden, fühlen sich hier nicht wohl und können sich nicht ansiedeln. Das ist wie ein Samen, der auf Beton fällt. Er kann nicht wurzeln – egal wie gut der Samen ist.

Butyzol umgeht dieses Problem elegant. Es liefert fertiges Butyrat direkt an die Darmzellen, ohne Umweg über Bakterien. Egal wie gestört das Milieu ist, das Butyrat kommt an.(12)

Das Ergebnis:
Die Darmzellen sind ausreichend versorgt und Dein Butyratmangel wird über die Zeit ausgeglichen.

4. Weil Butyzol getestet und patentiert ist

Die Wirksamkeit von mikroverkapseltem Butyrat wurde in mehreren klinischen Studien untersucht – bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarmsyndrom und Divertikelkrankheit.(13)(14)(15)

Die Ergebnisse zeigen: Butyzol kann den Butyratmangel ausgleichen und lindert die dadurch verursachten Beschwerden.

Butyzol wurde speziell für die Langzeitanwendung bei chronischen Darmerkrankungen entwickelt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt mindestens 3 Monate. Es ist für die dauerhafte Einnahme geeignet und wird von Betroffenen gut vertragen.

„Nach 15 Jahren Reizdarm kann ich endlich wieder durchschlafen. Keine nächtlichen Krämpfe mehr, kein Aufwachen mit Bauchschmerzen. Butyzol hat geschafft, was kein anderes Mittel konnte.“

Sylvia A.
Verifizierter Kauf

5. Weil 89 % der Anwender Butyzol weiterempfehlen*

In einer großen Anwendungsbeobachtung mit 3.000 Patienten mit Reizdarm gaben 89 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie Butyzol weiterempfehlen würden.(15)

Die Teilnehmenden berichteten von weniger Bauchschmerzen, weniger Blähungen und einer verbesserten Verdauung. Viele beschrieben, dass sie ihren Alltag wieder unbeschwerter gestalten können.

Der Grund: Butyzol liefert das Butyrat, das bei chronischen Darmerkrankungen fehlt – und hilft so, die Beschwerden an der Wurzel anzugehen.

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Der erste Schritt zu mehr Lebensqualität

Du musst Dich nicht mit Deinen aktuellen Beschwerden abfinden. Die Forschung hat gezeigt: Butyrat spielt eine entscheidende Rolle für die Darmgesundheit. Und wenn es fehlt, lässt sich das mit der richtigen Technologie ausgleichen.

Butyzol wurde entwickelt, um genau das zu tun: Butyrat dorthin zu bringen, wo es am meisten gebraucht wird. Für mehr Energie in den Darmzellen. Für eine stabilere Schutzmauer. Für mehr unbeschwerte Momente im Alltag.

Deinem Darm fehlt Butyrat? Butyzol liefert es.

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Quellen und Studien

(1) Roediger, W E. "Role of anaerobic bacteria in the metabolic welfare of the colonic mucosa in man." Gut vol. 21,9 (1980): 793-8.
(2) van der Beek, Christina M. et al. "Role of short-chain fatty acids in colonic inflammation, carcinogenesis, and mucosal protection and healing." Nutrition Reviews, Volume 75, Issue 4, April 2017, Pages 286–305
(3) Recharla N, Geesala R, Shi X-Z. Gut Microbial Metabolite Butyrate and Its Therapeutic Role in Inflammatory Bowel Disease: A Literature Review. Nutrients. 2023; 15(10):2275.
(4) Deleu S, Machiels K, Raes J, Verbeke K, Vermeire S. Short chain fatty acids and its producing organisms: An overlooked therapy for IBD? EBioMedicine. 2021 Apr;66:103293.
(5) Roediger, W E. "Role of anaerobic bacteria in the metabolic welfare of the colonic mucosa in man." Gut vol. 21,9 (1980): 793-8.
(6) Topping DL, Clifton PM. "Short-chain fatty acids and human colonic function: roles of resistant starch and nonstarch polysaccharides." Physiol Rev 2001;81:1031-64.
(7) Ozturk, Ozlem et al. "Short-chain fatty acid levels in stools of patients with inflammatory bowel disease are lower than those in healthy subjects." European journal of gastroenterology & hepatology vol. 36,7 (2024): 890-896.
(8) Hays, Kallie E et al. "The interplay between gut microbiota, short-chain fatty acids, and implications for host health and disease." Gut microbes vol. 16,1 (2024): 2393270.
(9) Banasiewicz T., Borycka-Kiciak K., Kiciak A. Porównanie profilów uwalniania maślanu sodu w jelicie dla produktów dostępnych na polskim rynku. Farm. Prakt. 2019;12:40–42.
(10) Recharla N, Geesala R, Shi X-Z. Gut Microbial Metabolite Butyrate and Its Therapeutic Role in Inflammatory Bowel Disease: A Literature Review. Nutrients. 2023; 15(10):2275.
(11) Hays, Kallie E et al. "The interplay between gut microbiota, short-chain fatty acids, and implications for host health and disease." Gut microbes vol. 16,1 (2024): 2393270.
(12) Tursi, A., Procaccianti, G., De Bastiani, R., Turroni, S., D'Amico, F., Allegretta, L., Antonino, N., Baldi, E., Casamassima, C., Casella, G., Ciuffi, M., De Bastiani, M., Lazzarotto, L., Licci, C., Mancuso, M., Penna, A., Pranzo, G., Sanna, G., Tosetti, C., Zamparella, M., … Picchio, M. (2025). Micro-encapsulated and colonic-release sodium butyrate modulates gut microbiota and improves abdominal pain in patients with symptomatic uncomplicated diverticular disease. Frontiers in medicine, 12, 1487892.
(13) K Karlowicz, K Lewandowski, E Tulewicz-Marti, D Domżał-Magrowska, R Talar-Wojnarowska, E Małecka – Wojciesko, G Rydzewska. Efficacy and safety of microencapsulated butyrate add-on therapy in induction of remission in patients with mild-to-moderate Ulcerative Colitis. Journal of Crohn's and Colitis, Volume 18, Issue Supplement_1, January 2024, Page i1618
(14) Krokowicz, Lukasz et al. "Microencapsulated sodium butyrate administered to patients with diverticulosis decreases incidence of diverticulitis--a prospective randomized study." International journal of colorectal disease vol. 29,3 (2014): 387-93.
(15) Lewandowski, K., Kaniewska, M., Karłowicz, K., Rosołowski, M., & Rydzewska, G. (2022). The effectiveness of microencapsulated sodium butyrate at reducing symptoms in patients with irritable bowel syndrome. Gastroenterology Review/Przegląd Gastroenterologiczny, 17(1), 28-34.